“Mobilitätsbänke” als Beitrag vierer Kommunen zur nachhaltigen Mobilitätsstärkung

Mögliches Beispiel für eine Mitfahrbank
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Die Region hat sich zum Ziel gesetzt, Strukturen und Angebote im ÖPNV zu verbessern und sowie Angebote für den Freizeit- und Berufsverkehr zu steigern und alternative Elektromobilitätsangebote zu etablieren. Dabei wird auch der Individualverkehr als Potenzial gesehen, um künftig ein verbessertes Mobilitätsangebot in der Region zu schaffen und zugleich den Verkehr in der Region effizienter zu gestalten.

Durch die Mobilitätsbänke wird ein niederschwelliges Mobilitätsangebot geschaffen, was auf einfache Art und Weise Mitfahrgelegenheiten in der Region vermittelt. In den teilnehmenden Gemeinden werden Sitzbänke als Mobilitätsbänke installiert, Personen mit Mitfahrtwunsch können durch das Sitzen auf der Bank den Vorbeifahrenden ihren Fahrtwunsch signalisieren. Mit Hilfe von Klappschildern kann zugleich die Fahrtrichtung angezeigt werden, oder die Verständigung erfolgt nach anhalten einer Fahrerin verbal. Die Grundidee des Projekts ist inklusiv, mobilitätseingeschränkte Personen ohne Führerschein profitieren vom neuen Angebot.

Maßnahmen:

  • Aufbau von Sitzbänken und Installation der Beschilderung
  • Bewerbung des neuen Angebots

 

Ziele und Zielgruppen:

  • Steigerung der Mobilität in der Region durch ein neues Mobilitätsangebot
  • Vermittlung von (dauerhaften) Mitfahrgelegenheiten
  • Steigerung der Effizienz im Individualverkehr
  • Förderung der Kommunikation
  • Zielgruppe: Bürger der Region von jung bis alt, insbesondere mobilitätseingeschränkte Personen; Autofahrer und Menschen mit Fahrtwunsch

Projektinfo

Beschlussdatum: 18.07.2017
Projektträger: Stadt Münsingen federführend für die VG Münsingen, Gomadingen, Mehrstetten und die Gemeinde St. Johann
Primäres Handlungsfeld: Lebenswerte Dörfer
Ort: Münsingen, Gomadingen, Mehrstetten, St. Johann

2017-08-10T12:16:22+00:00